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41,2 Grad in Frankfurt: Die Stadt braucht dringend mehr kühle Orte!

41,2 Grad im Frankfurter Westend – die Stadt braucht dringend mehr kühle Orte! Planungsdezernent Gwechenberger erklärt, was Frankfurt jetzt gegen die Hitze tun

Dominic Baum
·
3. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Tag

Rekord-Hitze im Juni – Frankfurt schwitzt wie nie zuvor

41,2 Grad im Westend – und das im Juni! Frankfurt hat gerade einen historischen Temperaturrekord geknackt, und viele von euch wissen: Es war kaum noch zum Aushalten. Wer keine Klimaanlage hat und in einer aufgeheizten Wohnung sitzt, braucht dringend Alternativen. Genau das ist das große Thema gerade in unserer Stadt – und ein Interview mit Frankfurts Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) macht klar: Wir müssen jetzt handeln.

Wenn die eigene Wohnung zur Sauna wird

Selbst Marcus Gwechenberger, der Mann, der die Stadtplanung Frankfurts in der Hand hat, maß in seiner eigenen Wohnung 32 Grad als Spitzenwert – ohne Klimaanlage. Das zeigt: Hitze in der Stadt ist kein Problem von Einzelnen, sie betrifft uns alle. Gerade ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern und Menschen ohne Garten oder Balkon leiden besonders. Die eigene Wohnung als Rückzugsort? In solchen Sommern kaum möglich.

Und dabei reden wir nicht von einem einmaligen Ausreißer. Die Sommer werden heißer, die Hitzeperioden länger. Frankfurt wächst, mehr Beton, mehr versiegelte Flächen – der berüchtigte Wärmeinseleffekt lässt die Stadt nachts nicht mehr abkühlen. Der Roßmarkt, ein klassisches Beispiel: Festzelte, wenig Grün, viel Asphalt. Im Sommer ein Backofen mitten in der City.

Was die Stadt jetzt tun muss – und was sich tut

Gwechenberger spricht klar aus, was viele von euch schon lange fühlen: „Wir brauchen mehr kühle Orte außerhalb der Wohnung.“ Das ist keine Kleinigkeit – das ist eine Frage der Lebensqualität und der sozialen Gerechtigkeit. Wer sich keine Klimaanlage leisten kann oder in einer kleinen Wohnung ohne Außenbereich lebt, ist auf öffentliche Kühlorte angewiesen.

Was konkret gefordert und diskutiert wird:

  • Begrünung der Innenstadt: Mehr Bäume, Pflanzen und Grünflächen sollen versiegelte Plätze ersetzen oder ergänzen – Schatten spendet natürliche Kühlung.
  • Entsiegelung von Plätzen: Flächen wie der Roßmarkt stehen als Symbole für das Problem versiegelter Stadtflächen – hier braucht es neue Konzepte.
  • Öffentliche Kühlorte: Klimatisierte Begegnungsorte, Bibliotheken, Brunnen und schattige Aufenthaltsbereiche sollen gezielt ausgebaut werden.
  • Städtebau von morgen: Neue Bauprojekte müssen konsequent auf Hitzeresistenz ausgelegt sein – Begrünte Dächer, Fassadenbegrünung und durchlüftete Stadtstrukturen sind keine Kür mehr, sondern Pflicht.

Der Sound der Weltstadt – auch im Sommer

Frankfurt ist eine Stadt, die lebt. Ihr lebt hier, feiert hier, arbeitet hier. Aber eine Stadt, die ihre Menschen im Stich lässt, wenn es heiß wird, verliert ihren Puls. Der Sound der Weltstadt darf nicht im nächsten Hitzesommer verstummen, weil sich niemand mehr auf die Straße traut.

Das Beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden – wir beobachten, wie die Stadt auf die neuen Herausforderungen reagiert, welche Projekte wirklich umgesetzt werden und wo ihr euch in Frankfurt an heißen Tagen abkühlen könnt. Bleibt dran, bleibt cool – und hört rein!

Quellen


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