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Protest in Frankfurt: Demo gegen die Energiepläne der Mainova

Demo in Frankfurt: Das Bündnis Wärmewende protestiert gegen die Energiepläne der Mainova und fordert den sofortigen Ausstieg aus Erdgas für eine klimaneutrale Z

Dominic Baum
·
3. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Tag

Frankfurt macht Druck – Protest vor dem Palmengarten

Frankfurt hat wieder mal gezeigt: Hier redet man nicht nur, hier geht man auch auf die Straße! Am Mittwochmorgen, dem 1. Juli 2026, versammelten sich Mitglieder des Frankfurter Bündnisses Wärmewende und von Attac Frankfurt vor dem Palmengarten-Gesellschaftshaus – direkt zur Mainova-Hauptversammlung. Die Botschaft war klar und laut: So kann’s nicht weitergehen!

Die Demonstrierenden richteten ihren Protest gegen die Energiepläne der Mainova, einem der größten Energieversorger in der Region. Die Forderungen des Bündnisses sind dabei alles andere als leise: Das Gasnetz soll jetzt stillgelegt werden – und zwar geplant, strukturiert und sozial verträglich. Gleichzeitig fordern die Aktivistinnen und Aktivisten, dass die Fernwärme in Frankfurt klimaneutral und sozial gestaltet wird.

„Heizen mit Wasserstoff ist wie Duschen mit Champagner“

Ein Satz, der hängen bleibt – und das ist auch so gewollt! Mit diesem plakativen Vergleich bringt das Frankfurter Bündnis Wärmewende auf den Punkt, was viele Klimaexpertinnen und -experten schon länger sagen: Wasserstoff als Heizlösung ist viel zu teuer, viel zu ineffizient und schlicht keine sinnvolle Antwort auf die Klimakrise. Die Demo machte deutlich, dass das Bündnis die Mainova auf dem – wie sie selbst formulieren – „Highway zur Klimahölle“ sieht, solange keine klare Strategie für den Ausstieg aus dem Erdgas vorgelegt wird.

Besonders bunt wurde es, als Demonstrierende maskiert als Bundesministerin Reiche und Mainova-Vorstand Maxelon auftraten. Mit Kostümen und vollem Körpereinsatz brachten die Aktivistinnen und Aktivisten ihre Botschaft auf die Straße – kreativ, provokant und unmissverständlich.

Was das Bündnis konkret fordert

Das Frankfurter Bündnis Wärmewende hat klare Ziele – und die lassen sich in ein paar Punkte zusammenfassen:

  • Sofortige Planung für die Stilllegung des Gasnetzes in Frankfurt
  • Klimaneutrale Gestaltung der Fernwärme
  • Soziale Absicherung beim Übergang – niemand soll durch die Wärmewende ins Hintertreffen geraten
  • Keine Investitionen mehr in fossile Infrastruktur wie das bestehende Gasnetz

Die Forderungen klingen ehrgeizig – aber genau das braucht Frankfurt, wenn die Stadt ihre Klimaziele ernst nehmen will. Und das Bündnis macht klar: Die Zeit für halbherzige Kompromisse ist vorbei.

Wärmewende in Frankfurt – warum das dein Thema ist

Vielleicht denkst du jetzt: „Was hat das mit mir zu tun?“ Ganz einfach – es geht um dein Zuhause, deine Heizkosten und die Luft, die du in Frankfurt täglich atmest. Wie Frankfurt seinen Wärmebedarf in Zukunft deckt, entscheidet sich jetzt. Die Weichen werden heute gestellt – und Demonstrationen wie diese sorgen dafür, dass die Politik und Unternehmen wie die Mainova nicht einfach weitermachen wie bisher.

Wir von Radio Frankfurt – dem Sound der Weltstadt – halten euch auf dem Laufenden, wenn’s in unserer Stadt rund geht. Ob Demo, Debatte oder Entscheidung: Jetzt reinhören und immer nah dran bleiben an dem, was Frankfurt wirklich bewegt!

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