
Frankfurt bekommt seine ersten Windräder! Am Schäferköppel in Nieder-Erlenbach ist der Spatenstich gefallen – vier Windkraftanlagen drehen sich ab Spätherbst 20
Lange war Frankfurt beim Thema Wärmeplan und Energiewende eher Schlusslicht als Vorreiter. Wir haben euch bereits berichtet, dass die Stadt beim kommunalen Wärmeplan hinterherhängt und damit fast allein dasteht. Aber jetzt gibt es endlich echte News aus dem Frankfurter Norden – und die sind richtig gut! Am Schäferköppel in Nieder-Erlenbach ist der Startschuss für Frankfurts allererste Windkraftanlage gefallen. Ja, ihr habt richtig gehört: die allererste überhaupt auf Frankfurter Stadtgebiet!
Am 3. Juli 2026 wurde am Schäferköppel gefeiert, was das Zeug hält. Mainova und die beteiligten Städte luden zum großen Bürgerfest ein – mit Bratwurst, Brezeln, Popcorn, Getränken und natürlich Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) mittendrin. Der Anlass: der offizielle Spatenstich für den geplanten Windpark, der das Stadtbild Frankfurts für immer verändern wird.
Vier Windkraftwerke sollen am Schäferköppel entstehen – und das ist kein ferner Traum mehr. Der Bau hat begonnen, und ab Spätherbst 2027 sollen sich die Rotoren drehen. Das ist ein echter Meilenstein für den Sound der Weltstadt – und für ihre Energiezukunft.
Wer unseren letzten Beitrag gelesen hat, weiß: Frankfurt hat beim kommunalen Wärmeplan lange gezögert und stand damit fast allein unter den deutschen Großstädten. Umso wichtiger ist dieses klare Signal aus dem Frankfurter Norden. Der Windpark am Schäferköppel zeigt, dass die Stadt doch in der Lage ist, konkrete Schritte in Richtung Energiewende zu gehen – und das mit echter Bürgerbeteiligung.
Denn genau das ist das Besondere an diesem Projekt:
Der Schäferköppel liegt hoch genug, um ordentlich Wind abzubekommen – das ist kein Zufall. Der langgezogene Höhenrücken im Frankfurter Norden ist ideal für Windkraft. Und die gute Laune beim Bürgerfest zeigt: Die Menschen in Nieder-Erlenbach freuen sich auf ihre Windräder. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, wie viele Windkraftprojekte in Deutschland an lokalem Widerstand scheitern.
Hier ist es anders gelaufen. Hier haben Mainova, Stadt und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an einem Strang gezogen. Das ist das beste Programm im Main-Gebiet – nicht nur im Radio, sondern auch in der Klimapolitik.
Der Windpark allein löst natürlich nicht alle Probleme. Frankfurt muss beim kommunalen Wärmeplan weiter Gas geben – im übertragenen Sinne. Der Schäferköppel ist ein wichtiges Puzzlestück, aber die Stadt braucht ein schlüssiges Gesamtkonzept für erneuerbare Energien, Wärmenetze und Gebäudesanierung. Der Spatenstich ist ein starkes Signal – jetzt muss die Politik nachlegen.
Wir bei Radio Frankfurt bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden, wenn es neue Entwicklungen gibt. Jetzt reinhören – und gespannt bleiben, was am Schäferköppel als nächstes passiert!






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