
Fünf sexuelle Übergriffe in Frankfurter Freibädern in nur drei Wochen: Was passiert ist, welche Bäder betroffen sind und warum ihr jeden Fall sofort melden soll
Der Sommer ist da, die Temperaturen steigen – und eigentlich sollte ein Besuch im Freibad pure Erholung bedeuten. Doch in diesem Jahr sorgen alarmierende Nachrichten aus Frankfurts Freibädern für Unruhe. In gerade mal drei Wochen, in der zweiten Junihälfte 2026, kam es gleich in fünf verschiedenen Bädern zu sexuellen Übergriffen. Das trifft uns alle – und darüber müssen wir reden.
Die Vorfälle verteilen sich über mehrere bekannte Freibäder in Frankfurt. Hier ein Überblick über das, was laut Berichten in den vergangenen Wochen passiert ist:
Alle fünf Vorfälle ereigneten sich zum Beginn der Freibadsaison und fielen in einen sehr kurzen Zeitraum. Das ist kein Zufall – und die Häufung hat offenbar einen Hintergrund, der die Verantwortlichen überrascht hat.
Der Saisonstart bringt viele Menschen gleichzeitig in die Bäder – darunter leider auch solche, die die Situation gezielt ausnutzen. Die Bäder sind voll, die Becken unübersichtlich, das Personal am Limit. Genau in diesem Umfeld fühlen sich Täter offenbar sicher genug, um Grenzen zu überschreiten. Das ist eine bittere Wahrheit, die wir als Frankfurter Community nicht einfach hinnehmen dürfen.
Das Wichtigste, was ihr wissen müsst: Meldet jeden Vorfall – sofort und ohne Zögern! Egal wie klein er euch erscheint, egal ob ihr selbst betroffen seid oder als Zeuge dabei wart. Jede Meldung zählt und hilft dabei, Täter zu identifizieren und weitere Übergriffe zu verhindern. Wendet euch direkt an das Badepersonal vor Ort oder ruft die Polizei. Schweigen schützt nur die Täter – nicht die Opfer.
Außerdem gilt: Passt aufeinander auf! Sprecht Betroffene an, fragt nach, ob sie Hilfe brauchen. Gerade in vollen Bädern ist gegenseitige Aufmerksamkeit das beste Mittel gegen solche Vorfälle. Ihr seid das beste Programm im Main-Gebiet – und gemeinsam macht ihr Frankfurt zu einem sichereren Ort.
Wir von Radio Frankfurt – der Sound der Weltstadt – finden klare Worte: Sexuelle Übergriffe haben in unseren Bädern nichts zu suchen. Nicht im Nieder-Eschbach, nicht im Brentanobad, nicht im Stadionbad, nicht im Riedbad und nicht im Eschersheimer Strandbad. Niemand sollte Angst haben müssen, einfach Spaß im Freibad zu haben.
Bleibt aufmerksam, bleibt füreinander da – und meldet, was ihr seht. Frankfurt ist bunt, laut, lebendig. Und wir passen aufeinander auf. Versprochen.






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