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Frankfurt reagiert schnell: 100 Feldbetten in Zelten nach Räumung der Notübernachtung

Frankfurt stellt 100 Feldbetten in Zelten auf: Nach der Räumung der Notübernachtung am Eschenheimer Tor reagiert die Stadt schnell. Alle Infos bei Radio Frankfu

Dominic Baum
·
2. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert

Wenn’s drauf ankommt, handelt Frankfurt!

Mitten in der City, in der Eschenheimer Anlage direkt hinter dem Hotel Hilton – da stehen sie jetzt: fünf große weiße Zelte, aufgestellt für obdachlose Menschen, die dringend ein Dach über dem Kopf brauchen. Und das Beste? Bereits in der ersten Nacht waren alle 100 Feldbetten belegt.1 Das zeigt, wie groß der Bedarf in unserer Stadt wirklich ist.

Was ist passiert?

Der Grund für die schnelle Aktion ist ernst: Die Notübernachtung am Eschenheimer Tor musste aus Brandschutzgründen geräumt werden. Plötzlich standen Dutzende obdachlose Menschen ohne ihre gewohnte Unterkunft da – mitten in Frankfurt, mitten im Sommer.1

Die Stadt hat nicht lange gezögert. Auf der Wiese in der Eschenheimer Anlage wurden fünf große Zelte aufgebaut – mit dem Logo der Malteser, die hier als Partner mit anpacken. In jedem der Zelte stehen dicht an dicht jeweils 20 Feldbetten. Davor hält ein kleineres Feuerwehrzelt die Stellung, an dem Security-Mitarbeiter rund um die Uhr für Ordnung sorgen.1

Wer steckt dahinter?

Koordiniert wird das Ganze vom Dezernat für Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt. Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten ist ebenfalls mit an Bord – Daniel Schneider, stellvertretender Leiter der Notübernachtung, ist vor Ort. Die Malteser stellen die Infrastruktur bereit.1 Es ist eine echte Teamleistung für die Menschen, die gerade keine andere Wahl haben.

Frankfurt zeigt Herz – aber die Lage bleibt angespannt

Dass alle 100 Betten in der ersten Nacht sofort genutzt wurden, macht deutlich: Der Bedarf an Notunterkünften in unserer Stadt ist riesig. Die Zeltlösung in der Eschenheimer Anlage ist eine schnelle, pragmatische Antwort auf eine akute Notsituation – aber sie ist eben auch nur eine temporäre Lösung.1

Frankfurt ist eine Weltstadt mit Herz – das beweist diese Aktion. Gleichzeitig stellt sie uns alle vor die Frage: Was passiert, wenn die Zelte wieder abgebaut werden? Wie geht es weiter mit den Menschen, die jeden Abend auf ein freies Bett hoffen?

Was ihr tun könnt

  • Informiert euch über Hilfsangebote für obdachlose Menschen in Frankfurt.
  • Unterstützt lokale Organisationen wie die Malteser oder den Frankfurter Verein für soziale Heimstätten.
  • Sprecht offen über das Thema – Obdachlosigkeit geht uns alle an, nicht nur die, die davon betroffen sind.

Wir bei Radio Frankfurt – dem Sound der Weltstadt – halten euch auf dem Laufenden, wie sich die Situation entwickelt. Jetzt reinhören und immer am Ball bleiben!

Quellen

  1. Frankfurter Rundschau: Nach Räumung der Notübernachtung für Obdachlose: Stadt Frankfurt reagiert


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