
2.000 Unterschriften für Mietpreisstopp bei der Nassauischen Heimstätte übergeben – doch eine neue Regelung lässt weiter auf sich warten. Alle Infos für Frankfu
Das Thema lässt Frankfurt nicht los: Ein breites Bündnis aus Mieterinnen und Mietern hat jetzt mehr als 2.000 Unterschriften gesammelt – und sie direkt an die Nassauische Heimstätte (NH) übergeben. Der Kampf für einen echten Mietpreisstopp geht in die nächste Runde. Und das mit klaren Forderungen auf dem Tisch!
Nach mehreren Anläufen war es am 2. Juli 2026 endlich so weit: Das Frankfurter Bündnis für einen Mietpreisstopp übergab die gesammelten Unterschriften persönlich an das Wohnungsunternehmen. Die Unterschriften kommen von Mieterinnen und Mietern aus Frankfurt und Offenbach – ein deutliches Zeichen, dass die Unzufriedenheit weit über einzelne Stadtteile hinausgeht.
Die Forderung ist klar und unmissverständlich: Die Nassauische Heimstätte soll die Mieten künftig nur noch um maximal fünf Prozent innerhalb von fünf Jahren erhöhen dürfen. Das klingt nach einem vernünftigen Deal – schließlich ist genau das bereits das Modell, das die städtische ABG Frankfurt Holding erfolgreich umsetzt.
Die Nassauische Heimstätte ist kein kleiner Akteur auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt. Ende März gehörten dem Unternehmen stolze 61.708 Wohnungen – und das mehrheitlich dem Land Hessen. Genau deshalb sehen die Aktivistinnen und Aktivisten die NH in der Pflicht: Wer so viel Wohnraum kontrolliert und dabei mehrheitlich in öffentlicher Hand ist, trägt eine besondere Verantwortung für die Menschen in dieser Stadt.
Mieterhöhungen, die deutlich über fünf Prozent in fünf Jahren hinausgehen, treffen viele Haushalte hart – gerade in einer Stadt wie Frankfurt, wo die Lebenshaltungskosten ohnehin hoch sind. Für viele Mieterinnen und Mieter bedeutet jede Erhöhung: Entweder den Gürtel enger schnallen oder die Wohnung aufgeben. Das wollen die Menschen hier nicht hinnehmen!
Besonders interessant: Nicht nur das Bündnis, sondern auch die Stadt Frankfurt selbst setzt sich für einen Mietpreisstopp bei der NH ein. Das verleiht der Forderung zusätzliches politisches Gewicht. Trotzdem – und das ist das frustrierende Update zum Thema – gibt es bislang noch kein greifbares Ergebnis. Die Nassauische Heimstätte hat sich nach der Übergabe der Unterschriften noch nicht auf eine neue Regelung festgelegt.
Kurzfristig: Abwarten. Aber das Bündnis hat klar gemacht, dass es nicht locker lässt. 2.000 Unterschriften sind ein starkes Signal – und der öffentliche Druck auf die NH wächst. Wer in einer NH-Wohnung in Frankfurt oder Offenbach lebt, schaut jetzt gespannt auf die nächsten Schritte des Unternehmens.
Der Sound der Weltstadt ist nicht nur Musik – er ist auch der Lärm von Menschen, die für faire Mieten kämpfen. 2.000 Unterschriften sind ein klares Statement. Jetzt liegt der Ball bei der Nassauischen Heimstätte. Wir bleiben für euch am Ball und berichten, sobald es neue Entwicklungen gibt. Jetzt reinhören – und informiert bleiben mit Radio Frankfurt, dem besten Programm im Main-Gebiet!






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