
Yold Frankfurt bringt Jung und Alt als Tandem zusammen – doch junge Teilnehmer fehlen noch. Erfahre, wie du mitmachen kannst und was die Initiative bewegt.
Frankfurt ist bunt, laut, lebendig – und manchmal einsam. Genau das haben drei Studenten erkannt und kurzerhand etwas dagegen unternommen. Simon Schaugg, Carl Brammer und Steffen Luhn haben die Plattform Yold ins Leben gerufen. Das Ziel: Jung und Alt zusammenbringen – als Tandem. Klingt simpel, ist aber richtig smart. Denn wann habt ihr zuletzt wirklich mit jemandem gequatscht, der eine ganz andere Lebensphase erlebt als ihr?
„Abgesehen vom familiären Umfeld gibt es zwischen der jüngeren und der älteren Generation nur wenig Austausch“, sagt Yold-Initiator Simon Schaugg. „Man spricht eher übereinander als miteinander.“ Und das trifft den Nagel auf den Kopf. Die Generation Z wirft den Babyboomern vor, die Umwelt kaputtgemacht zu haben – die Älteren wiederum sagen, die Jungen seien nicht fleißig genug. Klingt nach einer Sackgasse, oder? Yold will genau da rein und den Dialog neu starten.
Yold vermittelt sogenannte Begegnungstandems – also Paare aus Jung und Alt, die gemeinsame Interessen teilen. Ob Kochen, Sport, Musik oder einfach Kaffeetrinken und reden: Die Idee ist, dass Menschen unterschiedlicher Generationen echte Verbindungen aufbauen. Keine Beratung, kein Kurs – einfach Mensch zu Mensch. Das klingt nach genau dem, was Frankfurt gerade braucht. Der Sound der Weltstadt ist schließlich am besten, wenn alle Generationen mitschwingen!
Die Initiative entstand im Rahmen eines Stipendiums – dem „Deutschland-Stipendium“ von Psychologie-Student Simon Schaugg. Was als Idee begann, hat sich mittlerweile zu einer richtigen Plattform mit über 100 registrierten Personen entwickelt. Respekt, das ist schon mal ein starker Start!
Jetzt kommt der Haken – und der ist ziemlich groß. Von den über 100 Menschen, die sich bisher bei Yold registriert haben, sind mehr als zwei Drittel über 55 Jahre alt. Das heißt: Die Senioren sind da, motiviert und bereit. Aber die jungen Leute? Die fehlen noch.
Das ist schade, denn gerade für junge Frankfurterinnen und Frankfurter steckt in so einem Tandem richtig viel drin. Lebensweisheit, spannende Geschichten, ein ganz anderer Blickwinkel auf die Stadt, die Jobs, das Leben. Wer hat nicht Bock, von jemandem zu lernen, der schon durch echte Höhen und Tiefen gegangen ist?
Ihr seid zwischen 18 und 35, lebt in Frankfurt oder der Region und habt Lust auf echte Gespräche statt endlosem Doomscrolling? Dann ist Yold genau das Richtige für euch. Das beste Programm im Main-Gebiet läuft nicht immer auf einem Bildschirm – manchmal sitzt es euch gegenüber beim Kaffee in Sachsenhausen oder beim Spaziergang am Main.
Generationenkonflikte lösen sich nämlich nicht im Kommentarbereich, sondern im echten Leben. Und genau da setzt Yold an. Also: Ran an die Registrierung, meldet euch an und macht mit! Die Älteren warten schon auf euch – und wer weiß, was ihr voneinander lernen könnt.
Mehr Infos zu Yold und zum Frankfurter Stadtleben gibt es bei uns – jetzt reinhören und am Puls der Stadt bleiben!






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