
Zwei Drittel der hessischen Kommunen haben Haushaltsdefizit – Rücklagen aufgebraucht. Was das für Frankfurt und die Region bedeutet, lest ihr hier.
Frankfurt, wir müssen reden! Schon vor einigen Wochen haben wir euch über die Finanznot hessischer Kommunen berichtet – doch jetzt gibt es alarmierende neue Entwicklungen, die zeigen: Es wird nicht besser, es wird schlimmer. Zwei Drittel der Kommunen in Hessen hatten im vergangenen Jahr ein Haushaltsdefizit. Das ist kein kleines Warnsignal mehr, das ist ein echter Weckruf für unsere Region!1
Lange Zeit konnten viele Städte und Gemeinden ihr Minus noch mit angesparten Rücklagen ausgleichen. Doch genau das wird jetzt zum echten Problem: Immer mehr Kommunen in Hessen haben diese Puffer schlicht und einfach aufgebraucht. Was früher noch irgendwie zu stemmen war, geht vielen Städten und Gemeinden heute nicht mehr.1
Und das trifft uns hier im Main-Gebiet direkt. Denn wenn die Gemeinden rund um Frankfurt keine Rücklagen mehr haben, spüren wir das alle – bei Kitas, Straßen, Kulturangeboten und sozialen Einrichtungen. Der Sound der Weltstadt braucht auch eine solide Grundlage!
Besonders symbolträchtig: Selbst die Stadt Frankfurt – mit üppigen Steuereinnahmen gesegnet wie kaum eine andere Kommune in Hessen – musste zuletzt ein Haushaltsdefizit eingestehen. Das war ein echter Paukenschlag und zeigt, wie tiefgreifend die Finanzkrise inzwischen ist. Wenn selbst Frankfurt ins Straucheln gerät, wie soll es dann kleineren Städten und Gemeinden im Land gehen?1
Die Ursachen sind vielfältig – und neu ist vor allem, wie sie sich jetzt kumulieren:
Das Beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden – und genau deshalb sagen wir klar: Diese Entwicklung betrifft uns alle direkt vor der Haustür!1
Wenn Kommunen keine Ausgaben mehr durch Einnahmen decken können und auch keine Rücklagen mehr haben, dann stehen sie vor einer brutalen Wahl: Entweder Leistungen kürzen oder Schulden machen. Beides ist keine gute Nachricht für die Menschen, die in diesen Städten und Gemeinden leben, arbeiten und ihre Kinder großziehen.
Für Frankfurt und das gesamte Rhein-Main-Gebiet heißt das: Die Politik muss jetzt handeln. Die Forderungen nach strukturellen Reformen bei der kommunalen Finanzierung werden lauter – und das zu Recht. Es reicht nicht, Jahr für Jahr das Loch zu stopfen. Es braucht echte, nachhaltige Lösungen.
Ihr seht: Das Thema Kommunalfinanzen in Hessen ist alles andere als trocken – es geht um unsere Straßen, unsere Kitas, unser Frankfurt! Radio Frankfurt bleibt für euch am Ball und liefert euch das beste Programm im Main-Gebiet. Jetzt reinhören und informiert bleiben – denn nur wer Bescheid weiß, kann mitreden!1






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